Tiefenlockerung mit Vertidrain

Die Tiefenlockerung mit dem Vertidrain-Verfahren funktioniert ähnlich dem Aerifizierverfahren mit Vollspoons nur mit Brechwinkel.

Tiefenlockerung mit Vertidrain - Verfahren
Tiefenlockerung mit Vertidrain - Verfahren

Generelles zum Vertidrain

Gerade die Rasenbenutzung bei ungünstigen Witterungsbedingungen – aber auch der Einsatz von Pflegegeräten – führt im Boden zu Verdichtungen.


Sobald sich verdichtete Schichten unterhalb von 5 – 10 cm bilden, reichen die üblichen Aerifiziergeräte nicht mehr aus um einen Lockerungseffekt zu erreichen.


In solchen Fällen führt eine Tiefenlockerung zur einer Erhöhung der Durchlässigkeit und zur Optimierung der Durchwurzelung, da das Gerät eine Tiefe von 15 – 20 cm erreicht und beim Anheben der Meißel mit einem gewünschten Brechwinkel den Boden zusätzlich lockert.


Bei der Tiefenlockerung werden zwischen 60 und 100 Löcher pro m² gestochen.


Tiefenlockern kann grundsätzlich das ganze Jahr.

Es empfiehlt sich auch im Nov/Dez mit Spielende die Flächen noch mal zu Aerifitzieren um der Pflanze Luft zu geben und Staunässe im Wurzelbereich zu Reduzieren (Rasenkrankheiten) eine gelockerte Fläche erwärmt sich im Frühjahr auch schneller was  in günstigen Fällen eine frühere bespielbarkeit zulässt.

WICHTIG ist bei diesem Verfahren: Der Platz sollte zwischen 6 und 8 Wochen nicht mehr benutzt werden, da der Boden mit dem Brechwinkel angehoben wird. Findet eine zu frühe Belastung auf dem Platz statt, bevor er nach unten sich durchwurzelt hat, wird der Platz an diesen Stellen wieder tiefer -> Es entstehen Unebenheiten!

Ist diese Ruhezeit nicht vorhanden empfiehlt sich das Shockwave-Verfahren.

 

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